Klosterarbeiten

KlosterarbeitDa die Nonnen des 17. und 18. Jahrhunderts meist aus adeligen Familien stammten, zählten zu ihren Fertigkeiten Malen, Nähen, Sticken, Klöppeln oder Wachsbossieren. Diese setzten sie ein um Reliquien, Andachtsbilder, Jesusfiguren, etc. zu verzieren. Dafür wurden unterschiedlichste Materialen wie Gold- und Silberdraht, Pergament, Wachs, Steine, Perlen, Pailletten, Muscheln, Brokat, Samt aber auch einfach Papierstreifen verwendet. Solche Arbeiten waren kein Zeitvertreib, sondern dienten eigentlich der Kontemplation. Das war ein Grund, warum mit den Reformen Joseph II. Klosterarbeiten in Österreich nahezu gänzlich eingestellt wurden. Die Tradition setzte sich in abgewandelter Form allerdings in der Volkskunst fort, wo einige TecKlosterarbeiten, Kurshniken für das Herstellen von Brautkronen, Gewürzsträußen oder Haarschmuck angewandt werden.
Vor etwa 30 Jahren begann die Renaissance der Klosterarbeiten. Bei uns haben Sie die Gelegenheit, die traditionsreichen Arbeitsschritte zu erlernen. Unsere erfahrene Kursleiterin zeigt Ihnen, wie Sie mit den edlen Materialen ein individuelles Stück von prachtvoller Schönheit anfertigen.


Der Kurs findet derzeit nur auf Anfrage statt.

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